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Logo VBS Vermessungsbüro Manfred Schmidt- Dipl.-Ing. - Öffentlich bestellter Vermessungsingenieur im Land Brandenburg

Hoheitliche Vermessung

Öffentlich-rechtliche Vermessung

Unsere Leistungen im Überblick

Im Bereich der öffentlich-rechtlichen Vermessung übernehmen wir folgende Aufgaben (für Details bitte anklicken):

Amtlicher Lageplan

Gebäudeeinmessung

Vermessung zur Bildung neuer Grenzen

Vermessung bestehender Grenzen

Vereinfachtes Umlegungsverfahren

Vermessung langgestreckter Anlagen

Vermessung im Rahmen von Flurordnungsverfahren

 

 

Die Details

 

 

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Vermessung im Detail

 

Amtlicher Lageplan

Der Amtliche Lageplan ist entsprechend der Brandenburgischen Bauvorlagenverordnung Bestandteil der Bauvorlagen für den Bauantrag. Der Amtliche Lageplan enthält - gemäß Bauvorlagenverordnung - alle für eine Bauantragsstellung geforderten Angaben.

Weitere für die Planung erforderliche Tatbestände auf dem Grundstück werden in Abstimmung mit dem Bauherrn bzw. Objektplaner in den Plan übernommen.

Zur Einordnung des geplanten Gebäudes auf dem Grundstück kann ein Vorabzug des Lageplans analog und/oder digital zur Verfügung gestellt werden.

 

Gebäudeeinmessung

Gemäß §15 Abs.2 Brandenburgisches Vermessungs- und Liegenschaftsgesetz ist der Eigentümer eines neu errichteten oder durch An- und Umbauten im Grundriß veränderten Gebäudes verpflichtet, diese Gebäude einmessen zu lassen.

Die dazu erforderlichen Arbeiten werden von uns entsprechend den Vorschriften ausgeführt.

Die Gebäudeeinmessung kann als Grundlage für die Erstellung der Einmessungsbescheinigung gemäß §68 Abs.3 Brandenburgischer Bauordnung genutzt werden (siehe Ingenieurvermessung > Einmessungsbescheinigung).

 

Vermessung zur Bildung neuer Grenzen

Neue Flurstücksgrenzen werden erzeugt, um einzelne Flurstücke in mehrere Flurstücke zu zerlegen, meist mit dem Hintergrund ein so erzeugtes neues Flurstück zu verkaufen.

Bei der Festlegung des Verlaufs der neuen Grenzen sind neben Ihren persönlichen Vorstellungen vor allem auch Gesichtspunkte der Bauplanung (z.B. Einhaltung von Festlegungen eines Bebaungsplans), des Bauordnungsrechts (z. B. Einhaltung von Grenzabständen zum Gebäudebestand) und Privatrechts (z.B. Sicherung der Zuwegung durch eine Grunddienstbarkeit) zu berücksichtigen.

Gern unterstützen wir Sie bei der Klärung dieser Probleme in einem Beratungsgespräch.

 

Vermessung bestehender Grenzen

Bestehende Grenzen werden im Allgemeinen bei nicht mehr in der Örtlichkeit erkennbarem Grenzverlauf oder bei unterschiedlichen Ansichten der Grenznachbarn über den rechtmäßigen Grenzverlauf vermessen.

Im Rahmen der Vermessung an bestehenden Grenzen gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Bitte setzen Sie sich mit uns in Verbindung, um die zur Lösung Ihres Problems optimale Lösung zu finden.

  • • Grenzfestellung
    Sind die Flurstücksgrenzen entsprechend Vermessungs- und Liegenschaftsgesetz nicht festgestellt, wird Ihre Lage auf Grundlage des Katasternachweises ermittelt. Der Grenzverlauf wird durch Grenzzeichen (meist Grenzsteine) gekennzeichnet. In einem Grenztermin vor Ort werden die Erklärungen der Grundstückseigentümer zur Anerkennung der Grenzen in einer Urkunde (Grenzniederschrift) aufgenommen.
  • • Abmarkung
    Sind die Flurstücksgrenzen entsprechend Vermessungs- und Liegenschaftsgesetz festgestellt, wird der im Liegenschaftskataster nachgewiesene Grenzverlauf durch Vermessung in die Örtlichkeit übertragen. Fehlen die im Kataster nachgewiesenen Grenzzeichen werden neue Grenzmarken gesetzt. Vorgefundene Grenzzeichen werden in ihrer Lage überprüft. Falsch stehende Grenzzeichen werden entfernt und an der rechtmäßigen Stelle neu gesetzt.
  • • Grenzzeugnis
    Ein Grenzzeugnis kann für jede festgestellte Grenze erteilt werden. Das Grenzzeugnis ist eine aus Text und Skizze bestehende öffentliche Urkunde über das Ergebnis der Grenzwiederherstellung. Es werden auch Aussagen zur Lage von Grenzeinrichtungen (z.B. Mauer oder Zaun) oder grenznaher baulicher Anlagen getroffen.

 

Vereinfachtes Umlegungsverfahren

Die vereinfachte Umlegung nach §§ 80 – 84 Baugesetzbuch ist eine Möglichkeit der Bodenordnung sowohl im Bereich eines Bebauungsplans als auch im nicht beplanten Innenbereich von Ortslagen.

Es können mit geringem Aufwand Grenz-, Rechts- und Eigentumsverhältnisse ohne Grunderwerbssteuer, Notar- und Grundbuchgebühren geregelt werden.

Gern erläutern wir Ihnen die Möglichkeiten in einen persönlichen Gespräch, auch an Hand eines Beispiels, ausführlich.

 

Vermessung langgestreckter Anlagen

Bei einem Neubau und der Verlegung oder Verbreiterung von Strassen, Wegen, Gleisanlagen oder Gewässern ist nach Beendigung der Baumaßnahmen eine Schlussvermessung durchzuführen. Hierbei werden die neuen Grenzen abgemarkt sowie Abmarkungsmängel behoben.

Auf der Grundlage der Vermessung erfolgt die Fertigung des Veränderungsnachweises und die Abwicklung des Grunderwerbs.

 

Vermessung im Rahmen von Flurordnungsverfahren

Auf Grund der personellen und technischen Ausrüstung sowie der gesammelten Erfahrung bei der Mitarbeit an Verfahren in Rahmen der Flurneuordnung ist mein Büro in der Lage, Arbeiten in diesem Bereich auszuführen.